MB102 Breadboard Kit

MB 102 Breadboard Kit mit Steckbrett, Netzteil Adapter und Steckbrücken 

Willkommen zum Auftakt unseres Adventskalenders. Diesen Monat wird sich jeden Tag hinter den Türchen ein tolles Sonderangebot verbunden mit einem kleinen Blog-Beitrag verstecken. Damit möchten wir insbesondere junge und junggebliebene Maker ansprechen, die die Welt der Mikro-Elektronik kennenlernen wollen. Den Anfang machen wir mit einem "must have" für Versuchsaufbauten.

Das Breadboard Kit eignet sich hervorragend für das Prototyping kleinerer Projekte. Das bedeutet, dass man Schaltkreise aufbauen kann, ohne löten oder schrauben zu müssen. Widerstände, Kondensatoren, Potentiometer, Leuchtdioden, Sensoren, ICs oder Mikrocontroller können einfach auf das Breadboard (zu deutsch Steckbrett) aufgesteckt werden. Dazu dienen die Verbindungskontakte:


Die Abstände der Kontakte passen zu vielen erhältlichen Komponenten. Sie sind intern miteinander verbunden. Die innen liegenden quer, die äußeren längs. Bei dieser Variante sind die äußeren Kontaktlinien in der Mitte unterbrochen. Auch erkennbar, an den nicht durchgängig gezeichneten roten bzw. blauen Linien:


Das hat den Vorteil, dass man z.B. vier verschiedene Spannungen an ein Breadboard anlegen kann, oder man nutzt diese Kontakte als Verteiler.

Im Kit enthalten ist ein Konverter für externe Spannungsquellen in Form eines Netzteiladapters. Dieser kann direkt auf das Board aufgesteckt werden, sodass die äußeren Kontakte als Spannungsquelle für die im inneren Bereich aufgebrachten Komponenten dienen können:


Hinweis: Hierbei ist darauf zu achten, dass die Beschriftung + und - auf dem Steckbrett nicht mit der auf dem Netzteil übereinstimmt, wenn man das Netzteilmodul auf der anderen Seite platziert.

Mit den gelben äußeren Jumpern (Brücken) kann man jeweils für eine der beiden Seiten getrennt zwischen 3,3V oder 5V Ausgangsspannung wählen. Einige Sensoren müssen z.B. mit 3,3V versorgt werden. Andere Komponenten brauchen 5V an ihrem Spannungseingang. Vier zusätzliche Headerpins dienen dazu, die Spannung direkt am Modul abzugreifen. Auch hier wahlweise 3,3V oder 5V. Die Stromstärke am Ausgang beträgt maximal 700mA.

Das Netzteilmodul verfügt über einen Eingang, der mit einer Spannung zwischen 6,5V und 12V versorgt werden kann. Ein 9V-Block oder mehrere zusammen geschaltete AA-Batterien werden hier oft verwendet. Natürlich auch Labornetzteile oder andere Geräte.

Einige Mikrocontroller benötigen ein USB-Kabel als Spannungsversorgung. Dies kann an der USB-Buchse am Adapter  angeschlossen werden.

Der Schalter auf dem Modul ist praktisch, da man zum Ein- und Ausschalten nicht das Kabel herausziehen muss. Die grüne LED zeigt dazu den jeweiligen Zustand an.

Das Breadboard bietet noch weitere Features. Man kann es zerlegen und erweitern. Braucht man die äußeren Kontakte nicht, kann man sie entfernen:


Oder man fügt ein weiteres Steckbrett hinzu, um mehr Bauteile aufstecken zu können:


So lässt sich das Steckbrett beliebig erweitern. Auf der Rückseite ist eine Klebefläche angebracht, sodass man es auch auf einem passenden Untergrund befestigen kann.

Für die ersten Projekte (auch ohne Mikrocontroller) sind Sie damit bereits gut ausgestattet. Zum Abschluss ein Bild von einem kleinen Testaufbau:

Der Ausgang am Netzteil ist auf 5V eingestellt. Damit ist die untere linke Seite mit 5V versorgt. Ich habe die Mitte mit den mitgelieferten Kabeln überbrückt. Über einen Vorwiderstand und einen kleinen Schalter wird die LED zum Leuchten gebracht. An der oberen linken Seite des Breadboards liegen 3,3V an, die in dem Moment nicht genutzt werden. Man könnte dafür den Jumper auch in die Mitte stecken, um 0V zu erhalten.


Und so sieht das Ganze als Schaltbild aus. Dafür verwenden wir die Software Fritzing, die wir in einer früheren Blog-Reihe bereits vorgestellt haben.


Wir wünschen eine schöne Adventszeit.

Andreas Wolter

für AZ-Delivery Blog

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